Baselbieter Polizei sucht mit Wildkameras nach spuckender Schlange

Von der Schlange, die in Pratteln BL einen Arbeiter mit einem Sekret angespuckt und so am Auge verletzt hat, fehlt weiterhin jede Spur. Die Polizei hofft nun, dem Reptil mit Wildkameras auf die Schliche zu kommen.

 

Neun solcher Kameras seien mittlerweile in einem grösseren Gebiet installiert worden, teilte die Baselbieter Polizei am Dienstag mit. Eine einzelne Wildkamera, die vergangene Woche kurzfristig eingesetzt worden war, hatte keine neuen Erkenntnisse gebracht. Ebenso erfolglos verlief die Suche nach der Schlange mit einem Hund.

Letzten Freitag konnte zwar im fraglichen Gebiet dank dem Hinweis eines Passanten eine Schlange eingefangen werden. Es handelte sich jedoch nicht um das gesuchte Exemplar, sondern um eine ungiftige Königsnatter, wie ein Polizeisprecher Medienberichte bestätigte.

In Baselland keine Giftschlangen bewilligt

Zu Spekulationen, wonach es sich beim gesuchten Reptil um eine Speikobra handeln könnte, die ausgebüxt oder ausgesetzt worden war, wollte sich der Polizeisprecher nicht äussern. Nach Auskunft von Anna Jaggi, stellvertretende Baselbieter Kantonstierärztin, hat in Baselland niemand eine Bewilligung für das Halten von Giftschlangen.

Ereignet hatte sich der Spei-Vorfall am 29. Mai. Am Waldrand im Gebiet Zunftackerrain wurde ein Gemeindearbeiter, der gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt war, von einer Schlange mit einem Sekret bespuckt. Der Mann erlitt eine Augenverletzung und ist seither krankgeschrieben.

Die Baselbieter Polizei rief am Dienstag ein weiteres Mal zu Vorsicht auf. Das Gebiet, in dem sich der Vorfall ereignet hatte, ist nach wie vor gesperrt. Zu Vorsicht rieten die Polizei und die Gemeinde Pratteln namentlich beim Öffnen von Behältnissen wie Komposthaufen oder Blumenkisten.

Sda

 

 

Quelle: Bauernzeitung

 

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