Wie funktioniert eine Wildkamera?

Die Funktionsweise der Wildkamera ist im Grunde genommen immer gleich und sehr simpel. Ein wetterfestes Gehäuse umgibt eine digitale Kameraeinheit, die mit einem Bewegungsmelder verbunden ist. Die Bedieneinheiten sind im Inneren der Kamera, wodurch Wasser dort keine Schäden anrichten kann. Ein interner und meist benutzerfreundlicher Bildschirm in der Kamera lädt dazu ein sich Einstellungen und gegebenenfalls Aufnahmen anzuschauen.

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Bewegungsmelder einer Wildkamera

Die Bewegungsmelder einer Wildkamera funktionieren durch eine Kombination aus Wärme und Bewegung. Bei qualitiativ hochwertigen Wildkameras ist sicher gestellt, dass die Kamera nicht bei jedem sich bewegenden Blatt mit dahinterliegender wärmender Sonne auslöst. Bei günstigeren Alternativen enstehen leider schon des öfteren eine Reihe an Fehlaufnahmen. Nur wenn ein Mensch oder Tier in den Bereich des Sensors gerät, sollte nach kurzer Zeit ein Impuls gegeben werden.

Durch diesen Impuls werden dann widerrum die Aufnahmen in der Kamera geregelt - das bedeutet, dass zwischen mehreren Einzelaufnahmen pro einer definierten Anzahl oder zeitlich begrenzten Videosequenzen (meist 640x480 Pixel) gewählt werden kann.

Verzögerung bei einer Wildkamera

Bevor man sich für eine Wildkamera entscheidet, sollte man sich mit dem Thema Verzögerung einer Wildkamera beschäftigen. Dort gibt es widererwarten recht große Unterschiede. Je nachdem wofür man seine Wildkamera nutzen möchte, sollte man nach längerer Verzögerung (z.B. Kirrung) und kürzerer Verzögerung (z.B. Wildwechsel) differenzieren.

Speichermedium für eine Wildkamera

Die Aufnahmen werden im Regelfall auf den gängigen SD-Karten gespeichert. Mit einer Speicherkapazität von 2-4 GB fährt man bereits sehr gut. Von den großen Varianten wie 32 GB sollte man Abstand halten, denn - wie so oft - gilt auch hier "Viel hilft nicht unbedingt viel".

Um sich seine Aufnahmen anzuschauen, können die Speicher der Wildkamera entnommen werden und zum Beispiel mit einer Digitalkamera oder am PC ausgelesen und betrachtet werden. Oder aber die Wildkamera verfügt direkt über einen integrierten Bildschirm, wobei jedoch bedacht werden sollte, dass dieser naturgemäß recht klein ist.

Am praktikabelsten ist die Verwendung einer Digitalkamera, da man diese mit vor Ort nehmen, dort seine Aufnahmen direkt kontrollieren und eventuell sofort Anpassungen an der Wildkamera vornehmen kann.

Bildqualität einer Wildkamera

Generell macht die Wildkamera am Tag - vorrausgesetzt es besteht ausreichend Tageslicht - Farbaufnahmen. Von dem Zeitpunkt an, ab dem das Tageslicht abnimmt, schalten dann die Infrarot-LEDs scharf. Mit dieser Technik sind dann jedoch nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen möglich. Es gibt auch hochpreisige Wildkameras, die Weißblitz einsetzen, um auch bei Nacht hochwertige Farbaufnahmen zu erlangen. Der große Nachteil hierbei - durch den Blitz gibt die Wildkamera seine Tarnung auf.

Bilddaten

Datum, Uhrzeit, Temperatur und Mondphase - das sind mittlererweile die gängisten Daten, die auf auf dem Bild nachher erscheinen. Somit weiß der Besitzer der Wildkamera genau, zur welcher Tages- und Uhrzeit das Foto gemacht wurde und - viel wichtiger - wann ein bestimmtes Ereignis stattgefunden hat.

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